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Labidochromis
...mit freundlicher Unterstützung Dr. Andreas Spreinat !
Bilder unter dem Beitrag!
Im Bestand:
° seit ca. 2 Jahren: 2 WF-M Labidochromis sp. yello
° 2009: F1 Labidochromis caeruleus 'Nkhata Bay'
° 23.03.2010: 2/2 Wildfang Labidochromis caeruleus 'Nkhata Bay'
° nicht mehr im Bestand! Labidochromis sp. perlmutt
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Achtung Namens-Verwechslung!
Der Labidochromis sp. 'yello' ist der berümte gelbe Yello!
Labidochromis caeruleus Yello ist eine andere Art!!!
Labidochromis 'white': die Standort-Variante südlich um Lion´s Cave bis Nkhata Bay ist Perlweiß mit dem schwarzen Band auf der Rücken- und After-Flosse. LINK
Um Mundola Point und Chizi Point sollen ganz weiße Tiere gesehen worden sein!
Im Bestand 07.11.2007 Yello WF 1/1
weitere Namen: Labidochromis tanganicae, Labidochromis yellow, Labidochromis white, Electric yellow, Yellow
Einteilung: Mbuna, in Gestein lebend
Verbreitung: Westküste zwischen Charo und Chizi Point, und Ostküste Cape Kaiser und Lumbaulo.
Lebensraum: um 25 Meter unter dem Meer, selten über 10 Meter. Selten im Freiwasser zu finden.
Größe: ca. 11 cm

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Unterscheidung: Männchen und Weibchen sind annähernd gleich gefärbt entgegen den Vermutungen dass Männchen dunklere Flossen haben oder Diese gar einen Streifen durch das Auge tragen.
Um sie eindeutig bestimmen zu können, sollte man sich an den Geschlechtsöffnungen orientieren. Es haben bereits erfahrene Züchter Eier-Tragende Böcke beobachtet!
Ernährung: Yellows benutzen die schmalen Kiefer, um nach peinlich gründlicher Untersuchung des Aufwuchses die Nahrung zu fassen. Die Hauptnahrung im See bilden Kleinkrebse oder Insektenlarven. Populationen, die in "Kräutergärten" zu Hause sind, fressen zudem kleine Schnecken. Es werden auch Steinvorhänge oder Unterstände abgesucht.
Ablaichverhalten: Es werden keine bestimmten Plätze bevorzugt. Yellows paaren sich in jedem Biotop an jeder Stelle, Männchen sind nicht territorial. Sie vermehren sich im Aquarium zum Teil so stark, dass man ggf. Probleme mit der Abnahme bekommen kann. Brütende Weibchen ziehen sich in Höhlen zurück.
Besonderheiten: Labidochromis gehört zu den Mbuna, lässt sich jedoch sehr gut mit Non-Mbuna vergesellschaften.
Aquariumgröße: Beckenlänge ab 100 cm, Beckenvolumen ab 200 Liter
empfohlene Besatzdichte: Mbuna-Becken besetzt man aufgrund des höheren Agressionspotenzials mit etwas mehr Cichliden als Non-Mbuna-Becken! Mehrere Männchen bei ausreichend Gesteinsaufbau möglich..
Futtergruppe: limnivore (Aufwuchsfresser)
Vergesellschaftung: Non-Mbuna sowie Mbuna gleichermaßen, gute Alternative, um Farbe ins Malawi-Gesellschafts-Aquarium zu bringen.
Mein Yello WF-Bock. Ich sage immer: es gibt kein gelberes Gelb!
Labidochromis caeruleus 'Nkhata Bay'
Wildfangnachzucht im Aquarium meines Schwagers, bei dem auch das Copyrigt des Fotos liegt!
Auf Anfrage zur Artbestimmung bei Dr. A. Spreinat 06.08.2010:
Zitat:
"Diese Tiere stammen wohl direkt von Nkhata Bay; so wird diese Art dort vorgefunden und von dort stammen auch die Belegexemplare (quasi die Originale) von L. caeruleus"
Zitat-Ende!


Labidochromis caeruleus 'white' U.V. !
23.03.2010
Wildfang 1/2,
Nach Anfrage zur Artbestimmung bei Dr. A. Spreinat 06.08.2010:
Zitat:
Die weißen Labidochromis ohne schwarzen Längsstreifen in der Rückenflosse kann man nicht ohne Fundortangabe bzw. Zahnuntersuchungen zuordnen. Sollten diese Tiere von einer der Maleri-Inseln gefangen worden sein, dann handelt es sich um L. pallidus. L. pallidus hat zweispitzige Zähne.
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Im weiteren Umfeld von Nkhata Bay gibt es offenbar Populationen von L. caeruleus, die keinen schwarzen Streifen in der Rückenflosse tragen. Diese Tiere sind äußerlich kaum von L. pallidus zu unterscheiden. Solche Tiere wurden bereits von dem Grant-Team gefangen. L. caeruleus hat einspitzige Zähne, so dass zumindest ein Blick auf die Zähne hier Klarheit schaffen sollte"
Zur Vollständigkeit: Ebenfalls weiß ohne schwarze Längsstreifen sowie mit zweispitzigen vorderen Zähnen in beiden Kiefern ausgestattet ist L. mylodon. Diese Art lebt im Süden des Sees bei Mumbo Island, Thumbi West Island und angrenzenden Stellen und soll sich von L. pallidus durch größere Schlundzähne* unterscheiden. Allerdings ist L. mylodon kaum einmal exportiert worden, da das Verbreitungsgebiet innerhalb des Unterwasser-Nationalparks liegt. Äußerlich lassen sich L. pallidus und L. mylodon nicht unterscheiden.
Zitat-Ende!
* Schlundzähne sind eine Bezahnung der Schlundknochen, die von den Kiemenbögen ausgehen.
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L. pallidus hat zweispitzige Zähne.
L. caeruleus hat einspitzige Zähne




