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Der Wasserwechsel Intervall


Wasserwechsel ist unerlässlich, sollen die Ausscheidungen der Fische aus dem Becken entfernt werden!
Es genügt nicht anzunehmen, dass die Filterbakterien das Wasser entgiften: es würde nur lebensfähig und entgiftet werden, jedoch sind noch andere Stoffe da, die die Fische bei ihrer Verdauung mit produzieren und danach ausscheiden.

Man sagt, ein Drittel in der Woche durch neues zu ersetzen reiche völlig aus.
Abhängig ist hier jedoch, wieviel gefüttert wird: je mehr Futter verabreicht wird, desto mehr Stoffwechselprodukte werden ausgeschieden, die irgendwann mal aus dem Becken müssen.
Ein böser Kommentar: ich kenne einen Aquarianer, der erzählte mir (sogar strahlend), der letzte Wasserwechsel war im Juli (wir haben jetzt Anfang Dezember!) Das Wasser ist sichtlich fast gelb, den Fischen gehe es aber gut , balzen ohne Ende und gut is..

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Zur Verdeutlichung gebe ich immer das Beispiel einer vollen Windel:
Auch wenn man fleißig cremt und pudert, der Haufen ist und bleibt immer noch da! Er muss entfernt werden wenn man Krankheiten vorbeugen will. Je öfter desto besser!

Ich habe einen Selbsttest gemacht:
3 Wochen habe ich bei normaler Fütterung den Fischen das Frischwasser vorenthalten. Im Becken baute sich eine fast fühlbare Spannung auf. Dies kann jedoch auch andere Ursachen haben, denn bei jedwelchen Veränderungen IM Becken entsteht ein Ungleichgewicht, welches erst wieder hergestellt werden muss.
In meinem Fall jedoch passierte unmittelbar nach dem Wasserwechsel von etwa 50 Prozent ein Umschwung des Fisch-Verhaltens dahingehend, dass die Fische freier und "schöner" ihre Bahnen zogen! Diese fast fühlbare Spannung kreiste nicht mehr über diesem Becken.

Zur Jungfisch-Aufzucht sei bemerkt, dass die Nachzuchten besser und schneller wachsen, wechselt man das Aquarien-Wasser öfter.
Der direkte Gedanke an die Wasserqualität des Malawisees lässt es verdeutlichen:
...dort ist das Wasser so sauber, dass die Fische teilweise über Kilometer weit sehen könnten. Das Leben hat sich an dieses Biotop im Laufe der Jahrmillionen angepasst - und so erklärt sich das positive Verhalten der Fische bei Zugabe frischen Leitungswassers.

Gönnen wir Ihnen doch frische Atemluft, oder besser Atem-Wasser!



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